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Moderne am Sonntag: Kristiane Allert-Wybranietz (1955) – Reine Handarbeit

Reine Handarbeit

Wir stricken unser Leben.
Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein schlichtes.
Es ist ein buntes Maschenwerk
oder ein Stück in tristen Farben.
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Klassik am Sonntag: Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

Schallplatten

Schallplatten, ihr runden,
Verschönt uns die Stunden
Laut oder leise,
Tief oder hell,
Wie wir euch bestellt.
Dreht euch im Kreise.
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Klassik am Sonntag: Oskar Loerke (1884 – 1941)

Blauer Abend in Berlin

Der Himmel fließt in steineren Kanälen;
denn zu Kanälen steilrecht ausgehauen
sind alle Straßen, voll vom Himmelsblauen.
Und Kuppeln gleichen Bojen, Schlote Pfählen

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EinBuchEinSatz: Stadtpuls zum Lesen

stephie

Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn eine Stadt »wird«?

Geht das überhaupt und wenn ja, ist Berlin überhaupt dafür gemacht?

Das zumindest, fragten sich die beiden Herausgeberinnen Stephanie Mattner und Jennifer Hilgert Anfang April in einer Literaturausschreibung des SternenBlick Projekts, ansässig wie passend: In Berlin. 

Sie ist, denn welche ‚gewordene‘ Hauptstadt wurde geteilt, wieder vereint, hat Szene, Stil und Dynamik in Vergangenheit und Zukunft? Im Hier und Jetzt? Am Abend wie am Morgen und dass, obwohl Peter Fox bereits 2009 eher ihr Morgengrauen besang: „Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau.«

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Modernes am Sonntag: Diana Parsons (1998)

Liebesgedicht an Berlin
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IMG_0407In Anlehnung an die heutige Premierenlesung, ab 15 Uhr, auf der sich 12 lesende Autorinnen und Autoren der „Pulsgeworden“ Anthologie im Café Mahlsdorf, Hönower Str. 65, Berlin einfinden und für einen abwechslungsreichen Sonntag mit leckeren hausgemachten Kuchen und Torten und tollen Worten sorgen werden, gibt es heute wie auch letzte Woche ausnahmsweise mal keine „Klassik am Sonntag„, sondern etwas Neuzeitliches.

Der Eintritt ist frei und ihr seid alle herzlich eingeladen.
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EinBuchEinSatz: Ein Mutmachbuch mit mehr als 29 cm Länge (und Tiefe)

Meine ARS Kollegin Sabine Marthiensen mit meinem ersten Buch Dichtverkehr

Meine ARS Kollegin Sabine Marthiensen mit meinem ersten Buch Dichtverkehr

 

Theorie und Praxis sind unterschiedlich. Theoretisch bleiben Sabine nur noch 29 Jahre zum Leben. Praktisch vielleicht nicht mal.

Was habe ich doch für ein Glück, dass ich die Autorin von „Noch 29 cm“ sogar persönlich kenne und sie sogar meine ARS Kollegin ist. Danke, für dein tolles Buch, Sabine. Es hat mich berührt und mich auf meinen eigenen Weg gebracht.

Nur wer los geht, kann auch ankommen.“
(Sabine Marthiensen)

Noch 29 cm, Sabine Marthiensen
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Klassik am Sonntag: Henry Rollins (1961)

I know you

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