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#12 Wie war dein Wochenende: Künstlerin, Sitta Derstroff?

An diesem Montag kehren wir von Berlin zurück, mit einem kleinen Umweg über den Hunsrück und landen geradezu erdig-lebendig auf der anderen Rheinseite im weinseligen Rheingau, genauer gesagt in Geisenheim.

11Gerade nach der Veröffentlichung meines blitzaktuellen Buches „DichtBlick – wenn kunst gedanken kriegt„, für das ich mit der Künstlerin Diana Frasek zusammen gearbeitet habe, und nach der Kooperation mit meiner Illustratorin Hannah Nitsch, die sich der Auskopplung des kleinen Herzens aus „Dichtverkehr – Von keinen und von großen Gedanken“ gewidmet  hat, und Strophen zum Leben erweckt hat, faszinierte mich vor allem der kreative Prozess der anderen, der „bildlich“ Seite, der Vorgang – von der zündenden Idee zur Zeichnung.

Es ließ mich nicht mehr los wie etwas „Gemaltes“ entsteht. Wie geht eine Symbiose aus Kunst und Poesie? Wie wird ein Wort zum Gemälde, zum Kunstwerk?

Zu meiner großen Freude konnte ich für diese und andere Fragen und für meinen MonTALK   die Künstlerin Sitta Derstroff gewinnen.

Ich habe sie durch meine ARS-Kollegin Pia Forkheim, aka Franziska von Schleyen, kennen gelernt, als ich auf der Suche nach einem einzigartigen und individuellen Hochzeitsgeschenk für unsere besten Freunde gewesen bin.
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11) Ein Buch, das man in der Schulzeit hätte lesen sollen, aber nicht getan hat …

Übersicht der Buchchallenge

 

…warum weiß ich allerdings selbst nicht, schließlich hatte ich mich doch bereits in Böll verliebt, weil er die „Gabe hat Menschen erobern zu können und das Wort ‚erobern‘ hätte er gleich abgelehnt, als allzu kriegerisch“, so Marcel Reich-Ranicki. 

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Ein agnostischer Clown – ein Künstler mit Hang zum Kognak – verliert im Nazideutschland seine große Liebe Marie an einen Zweiten – das ist Krieg; der Alltag einer wilden Ehe, unbeschönigt und kompromisslos wie Staat und Kirche eh und je.

„Wem’s schmeckt, der ist noch nicht verloren – wer singt, lebt noch!“