12) Ein Buch über 500 Seiten. . .

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                  Im Original „The Geek“

Die Lesechallenge im Überblick 

 

. . ., das ich wegen seiner verschlungenen Wortneuschöpfungen und warnenden Wirrungen – die Gesellschaft der letzten Jahrzehnte darbietend – als mutigen KuLT betrachten kann und für das ich Dunn und vor allem auch der Übersetzerin Monika Schmalz (das Werk galt 25 Jahre als unübersetzbar!) Hochachtung zolle. Leider hat es sich für mich überhaupt nicht als Pageturner, sondern vielmehr als Pagezörner herausgestellt. Aber das psychedelische Cover gefällt mir. 

Gesellschaftsfragwürdige, fanatische Freakshowzüchtung zweier größenwahnsinniger Zirkuseltern, die mit radioaktiven Substanzen hantieren, um ihre Kinder zu (besonders)verseuchten, genetisch-mutierten Geschöpfen zu machen, die sich inmitten einer schön-unperfekten, gesund-kranken Gesellschaft ein perfektes/mörderisches Süppchen aus Selbstbild, Fremdbild, Deformation, Familienwerten, Ekel und Abscheu kochen.

„…, aber ich gewinne von Natur aus, weil man zu einem echten Freak nicht gemacht werden kann. Ein echter Freak muss geboren werden.“

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