An der Havel

Ich bin an der Havel und du
Du bist nicht hier.
Doch ich erzähle dir davon 
und plötzlich stehst du neben mir. 

Die Sonne legt ihre warmen Hände
auf mein Haupt
umhüllt mich
mit Unsterblichkeit. 

Manch einer, der nur im Unglück
glücklich ist, 
mariniert sich in den Strahlen
sicher nicht.

Doch Du und ich wir spüren 
es. Das Band –
es ist gestrickt 
aus uns.

Der Baum, er wirft Schattenskelette
über mich und auch ich –
ich merke wieder
wie endlich alles ist.

Im Licht. 

𝓕𝓾̈𝓻 𝓜.

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