Kurt

Sarah Kuttner

K U R T. Vier Lettern, die es in sich haben. Angeordnet wie ein Kreuz, starren sie auf blutrotem Untergrund ernst vor sich hin. Obwohl der kleine Kurt aus dem Buch ganz leise, ganz zart stirbt, schreit das Cover nach Schmerz und Trauer. Nach Abschied und Endgültigkeit. Doch es ist eher so wie Kuttner den Tod von Kurt beschreibt: Er kommt ganz heimlich still und leise und gar nicht besonders aufregend und effektaufgeladen daher, wie es uns Hollywoodfilme weis machen wollen. KURT ist mein BuchTipp des Jahres. Irgendwie. Denn irgendwie setzte ich mich, besonders in diesem Jahr, während meiner Schwangerschaft, und die läuft nun schon seit Ende Februar diesen Jahres, intensiv mit dem Thema Tod auseinander. Leben und Tod in einem Körper vereint. Irgendwie.

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The road beneath my feet

Frank Turner

In Zeiten von Corona fehlt mir mein liebstes Hobby gewaltig: das Besuchen von Festivals und Konzerten. Ehrlich, ich weiß gar nicht, wie ich es schaffe, ohne verrückt zu werden. Eigentlich wären wir in diesem Jahr bereits auf vier 4 Konzerten und einem Festival gewesen.

Wie schaffe ich jetzt die Überleitung zu meinem heutigen BuchTipp: Ich schreibe es frei heraus: Die Autobiografie von Frank Turner, die keine Autobiografie sein will, konnte mich zwar ein wenig über meine Konzert-Flaute hinweghelfen, hat mir im Grunde genommen aber nur eins gezeigt: Ich habe noch viel mehr Bock auf ein Konzert zu gehen als eh und je!

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Wo der Schmerz einen hält und die Hoffnung wächst

Johanna Sophie

Heute präsentiere ich euch in meinem Buch.Tipp das Debüt der Nachwuchs-Autorin Johanna Sophie: WO DER SCHMERZ EINEN HÄLT UND DIE HOFFNUNG WÄCHST.

Auf 84 Seiten (be)schreibt Johanna über das Fallen. Von Schmerz. Von Ambivalenz. Vom Kranksein. Doch auch das Hoffen wird groß geschrieben und die Sehnsucht, denn vom Aufstehen und vom Wachsen, darüber, und das hat sie mit der Veröffentlichung ihres Debüts bewiesen, kann sie ein und mehrere Gedichte schreiben.

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