Geburtsmaskerade

Hier gibt’s die letzten Tage bis zur Geburt Punk und Poesie und ein Abriss aus meinem Kopfchaos. Habt Nachsehen (alles besser als Nachwehen), bin nur eine schwangere Frau, die ihre kurzatmige Stimme nutzen und Dampf ablassen will, damit eine bessere Lösung gefunden werden kann. #nichtsistnur #machlautwennduwaszusagenhast

Hier habe ich heute meinen ersten Hormonpogo am Start und, liebe Leser:innen, ich versichere euch, es ist ganz sicher nicht der erste während meiner Schwangerschaft! Ich habe eine hübsche Sammlung zusammen gestellt, damit die Zeit meiner Abwesenheit nicht ganz schmerzlich und leise ausfällt.

Geburtsmaskerade ist allerdings der erste Pogo, den ich öffentlich blogge. Es handelt sich um ein E-Mail Schreiben an die Hygieneabteilung meiner Geburtsklinik. Die Zeit bis zur Geburt verpackt sich in nur noch wenige Tage. Außerdem würde ich wirklich gerne eure Meinung darüber wissen. Aber bitte bleibt fair! Vielleicht liege ich mit etwas falsch, ich bin keine Expertin und wenn ihr das auch nicht seid, dann lasst uns diskutieren und spekulieren, aber nicht hetzen und anprangern und schon gar nicht diffamieren.

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Weihet den Wein, brauet das Bier, befreiet das Wasser!

Festivalpoesie

Ich war am vergangenen Wochenende mit Freunden auf dem Punk in Drublic in Köln. Der Tanzbrunnen am Rhein bot die perfekte Location für den Festivalauftakt des Punklabels Fat Wreck Chords, ansässig in San Francisco, Kalifornien. Michael „Fat Mike“ Burkett, Frontmann der Band NOFX, hatte geladen und ein sattes Programm auf die Bühne gestellt. Das unabhängige Label Fat Wreck ist neben Epitaph, das von Bad Religion-Gründungsmitglied Brett Gurewitz betrieben wird, eines der erfolgreichsten und professionellsten Punklabel der USA.
Sich mit den soliden, absolut tiefgründigen Bad Religion am richtigen Platz fühlen. Textsicher jede Zeile von Anti-Flag mitgröhlen, auch wenn die Anti-Liste von Konzert zu Konzert länger wird: Anti-Terrorism, Anti-Feminism,  Anti-Homophibia, Anti-Queere, Anti-LGBT, … Naja, das ist in unseren Zeiten wohl bitter notwendig.

Kloschlangen sind auch nur Wasserwarterei

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Irgendwie kennt das doch JedeR

Diese vermeintlichen Neuanfänge, von denen alle sprechen? Diese Momente, die sich anfühlen wie wahrhaftig gewordene Zeilenumbrüche eines Gedichts.

Man wird ja nicht von jetzt
auf gleich ein anderer Mensch.
Ich meine diese Phasen,
in denen das Weitermachen
wieder mit Sinn gefüllt sein zu scheint?
Ein Prozess nimmt seinen Lauf
Man stellt sich neu
auf, lüftet durch,
entlarvt Zeitdiebe und Denkfehler,
damit man den Boden wieder unter den Füßen spürt
und mit dem Frühling wieder
die Blumenschuhe schnürt.

Gerade empfinde ich es ganz fest. Jetzt, Anfang Mai, denn alles neu macht er, dem Sprichwort nach. Wunderwandel! Ich bin noch ganz am Anfang, wie jedes Mal, wenn ich mich zurechtrücke und immer wieder merke ich wie gar nicht leicht das doch ist. Lange Zeit habe ich mein inneres verletztes Kind verdrängt, es zum Schweigen gebracht. Wenig wird von jetzt auf gleich besser, aber wenn man sich auf einen Weg macht, dann ist man auf dem Weg.

Ich bin auf einem Weg

Auf meinem Weg! Für mich, meine Familie, Freunde und für Menschen, die mich begleiten (wollen). Lange Zeit ist es hier ruhig gewesen und ich kann nicht versprechen, dass sich das wieder ändern wird. Alles zu seiner Zeit, nur so weit, wie ich es wagen will. Gestern ist aber so etwas passiert, womit ich nicht gerechnet habe und woraus ich neuen Mut schöpfen kann.

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