Anleitung zum Gedichte schreiben: Erinnerung

Am Donnerstag  nächste Woche, also am 8. Februar startet mein Minifernkurs zum Schreiben von Gedichten. In vier aufeinanderfolgenden Teilen möchte ich mich gemeinsam mit dir in die Welt der Lyrik begeben. Ich werde dir in jedem Teil allgemeine Informationen geben, Erfahrungsfetzen von mir einbauen und Schreibimpulse setzen, die du dazu verwenden kannst selbst tätig zu werden.

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Klassik am Sonntag: Khalil Gibran (1883 – 1931) In jenem Winter

In jenem Winter

steckt ein zitternder Frühling,
und hinter dem Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

* Khalil Gibran (* 6. Januar 1883 als Gibrān Khalīl Gibrān bin Mikhā’īl bin Sa’ad arabisch جبران خليل جبران, DMG Ǧibrān Ḫalīl Ǧibrān in Bischarri, Osmanisches Reich, heute Libanon; † 10. April 1931 in New York City) war ein libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter. Die zentralen Motive seiner Dichtung und seines philosophischen Denkens kreisen um den Gedanken, dass das Leben, die Liebe und der Tod das Wesentliche für uns Menschen sein sollen. Sein Werk wird als Bindeglied der philosophischen Richtungen des Orients, z. B. des Sufismus, und der westlichen, durch das Christentum beeinflussten Philosophien gesehen.

* Quelle: Wikipedia

Klassik am Sonntag: Reinhard Mey – Mein Apfelbäumchen

Mein Apfelbäumchen

Mit Lust und Liebe
Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll,
So viel Gedanken, und mein Herz ist übervoll,
So viel Gefühle drängen sich zur selben Zeit:
Freude und Demut und Dankbarkeit.
Im Arm der Mutter, die dich schweigend hält,
Blinzelst du vorsichtig ins Licht der Welt,
In deinen ersten Morgen, und ich denk‘:
Dies ist mein Kind, welch ein Geschenk!

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