#15 Der Montalk mit einer Hebamme

Willkommen zum letzten MontalkSchnack. Heute kehren wir noch ein Mal nach Berlin zurück: 11Mit diesem grandiosen Schnack möchte ich mich auf unbestimmte Zeit von euch und Schriftverkehr verabschieden.
Ich freue mich umso mehr, nicht zuletzt aus persönlichen Gründen, euch die Berliner Hebammenbloggerin Jana Friedrich, seit 17 Jahren Hebamme und selbst Mutter von zwei Kindern, vorzustellen.

Dieser Montalk ist zugleich Abschluss und Neubeginn in den vielleicht spannendsten Abschnitt meines (unseres) Lebens.

Wie war dein Wochenende Jana Friedrich?

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EinBuchEinSatz: Stadtpuls zum Lesen

stephie

Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn eine Stadt »wird«?

Geht das überhaupt und wenn ja, ist Berlin überhaupt dafür gemacht?

Das zumindest, fragten sich die beiden Herausgeberinnen Stephanie Mattner und Jennifer Hilgert Anfang April in einer Literaturausschreibung des SternenBlick Projekts, ansässig wie passend: In Berlin. 

Sie ist, denn welche ‚gewordene‘ Hauptstadt wurde geteilt, wieder vereint, hat Szene, Stil und Dynamik in Vergangenheit und Zukunft? Im Hier und Jetzt? Am Abend wie am Morgen und dass, obwohl Peter Fox bereits 2009 eher ihr Morgengrauen besang: „Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau.«

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#11 Der Montalk mit der SternenBlick-Gründerin und die Premierenlesung von Pulsgeworden

Im Montalk schnacke ich mit Menschen am Montag. Heute stelle ich euch Stephanie Mattner vor, außerdem berichtet ich euch von meinem Pulsgeworden-Wochenende. Eine Übersicht über alle Montalks findest du hier.

Ein pulsierendes Wochenende mit „Pulsgeworden“ liegt hinter uns. Neben den 11 lesenden Autoren und Autorinnen, unter denen zwei sogar aus Nordhorn und Oestrich-Winkel angereist waren, fanden sich auch weitere AutorenGesichter im gemütlichen Café Mahlsdorf ein, die einen Text zur Berliner Anthologie des SternenBlick Projekts beigetragen hatten.
„Wie eine große Familie und und das erste SternenBlick Baby liegt schon in den Geburtskanalstartlöchern.“

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Modernes am Sonntag: Diana Parsons (1998)

Liebesgedicht an Berlin
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IMG_0407In Anlehnung an die heutige Premierenlesung, ab 15 Uhr, auf der sich 12 lesende Autorinnen und Autoren der „Pulsgeworden“ Anthologie im Café Mahlsdorf, Hönower Str. 65, Berlin einfinden und für einen abwechslungsreichen Sonntag mit leckeren hausgemachten Kuchen und Torten und tollen Worten sorgen werden, gibt es heute wie auch letzte Woche ausnahmsweise mal keine „Klassik am Sonntag„, sondern etwas Neuzeitliches.

Der Eintritt ist frei und ihr seid alle herzlich eingeladen.
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skater in the rain — Straßenfotografien

Oh, wie schön die Kindheitstage 

Ich erinnere mich noch gut daran,
als ich elf, acht, fünf war oder drei
unbeschwert durchs Leben ging
Und frei war noch dabei.

Bäume waren zum Klettern da
Mächtig riesige Gesellen,
die man besteigen musst so manches Mal
Fliegen ohne runterfallen.

Im Regen atmen, tanzen lernen
Die graue Welt bunt anzumalen
Nicht davor zurückzuschrecken
Im Nass des Tages lodernd strahlen

Erinnerungen, sie  verblassen nicht
Schlafen tief in meinem Innern drin
Und brauche ich sie, dann wecke ich sie
Gebe ihnen Gesicht und Sinn.

J.H., 30. August 2013

image: über skater in the rain — Straßenfotografien